Deutscher eTwinning-Preis: Altersklasse 12 bis 15 Jahre
1. Platz: Städtische Realschule Sundern
mit dem Wasserprojekt
Gemeinsam mit ihrer finnischen Partnerklasse haben die Jugendlichen eine zweistündige Radiosendung zum Thema Trinkwasserknappheit geplant und produziert. „ Dabei übernahm der Computer sowohl Rechercheaufgaben, war Kommunikationsmittel und Gestaltungsmedium zugleich“ sagt Reinhard Marx, Chemie-Lehrer und eTwinning-Projektleiter an der Realschule Sundern.
Prof Dr. Andreas Grünewald von der Uni Hamburg sagt als Jury: „Das Projekt wurde sehr gut geplant, der Verlauf als auch die Ergebnisse herausragend auf der Webseite von Radio Rasant www.radiorasant.org dokumentiert. Das Wasserprojekt setzt sich für nachhaltige Bildung ein und öffnet den naturwissenschaftlichen Unterricht. Dauerhafte Partnerschaften sind entstanden und das Fach Chemie wird positiver wahrgenommen.“
2. Platz: Friedrich-Gymnasium Luckenwalde
mit dem Projekt Movie bridges – how two small films
can enlarge horizons
Die 12-15jährigen Gymnasiasten des Friedrich-Gymnasiums haben mit ihren selbst erstellen Filmen gezeigt, wie Europa sich durch die Arbeit mit digitalen Medien in der Schule erschließen lässt. Über die europäische Plattform www.etwinning.net haben sich die Partnerklassen über Kultur, Lebensarten und Geschichte ausgetauscht, sich zu Arbeitgruppen zusammengeschlossen und Themen für kleine Filmsequenzen gewählt.
Die Jury sagt: „Über die Filmbeiträge setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen kulturellen Identität und der ihrer europäischen Partner auseinander. Empathiefähigkeit und Perspektivwechsel werden angebahnt.“
3. Platz: Wilhelm-Olbers-Schule
mit dem Projekt Sports tournament
Sport, Fremdsprachen und Medienarbeit haben die 14-17jährigen Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Olbers-Schule in ihrem Projekt verbunden und damit die Expertenjury begeistert. Im Mittelpunkt der eTwinning-Kooperation mit einer spanischen Partnerklasse standen Aufgaben zur gesellschaftlichen Rolle und Bedeutung von Sport, die über die europäische Plattform www.etwinning.de bearbeitet wurden.
Prof. Andreas Grünewald sagt: „Das Projekt ist sehr motivierend für die Schülerinnen und Schüler. Einerseits arbeiten sie an einer gemeinsamen Aktion, einem Sportfest, das dann alle Beteiligten zusammenbringt. Zum anderen machen sie die Erfahrung, dass Fremdsprachen der Schlüssel zu einem zusammenwachsenden Europa sind.“



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