Deutscher eTwinning-Preis: Altersklasse 16 bis 21 Jahre
1. Platz: Marcel-Breuer-Schule aus Berlin
mit dem Projekt LED – Learning and teaching furniture design in Europe
Gemeinsam mit ihren Partnerklassen aus Ungarn, Polen und der Slowakei haben die Jungdesigner ein europäisch ausgerichtetes Bildungskonzept im Bereich Möbeldesign entwickelt und gestalterische nationale und regionale Designstandards verglichen. Ein gemeinsamer Möbelentwurf wurde erarbeitet, der im Anschluss auch gebaut wurde. Auf der europäischen Plattform www.etwinning.net haben die eTwinning-Partner eine virtuelle Werkstatt eingerichtet und projektbezogene Skizzen, Entwürfe und grafische Darstellungen ausgetauscht.
Prof. Dr. Hugo Kremer von der Uni Paderborn sagt als Jury: „Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, den Design- und Konstruktionsprozess selbsttätig zu gestalten. Die Fähigkeiten der Selbstorganisation werden unterstützt und Designvorstellungen in einem anderen interkulturellen Kontext bestimmt.“
2. Platz: Hessenkolleg in Wetzlar
mit demProjekt Comenius project – studen’ts group work
In dem thematisch offenen, an beruflich relevante Aufgabenstellungen gebundenen Projekt haben die Jugendlichen zum übergreifenden Begriff „Young People“ zusammengearbeitet und ihn mit Leben gefüllt. Über die europäische Plattform www.etwinning.net erstellte jeder der 8 Schülergruppen eine Präsentation und tauschte sich in Foren aus.
Die Jury sagt: „Das Projekt führt den Ideenaustausch zu einer transnationalen Zusammenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler haben Arbeits- und Lernformen, aber auch Stimmungen und Positionen der anderen Gruppe erlebt. Das Projekt bietet den Lernenden vielfältige Freiräume und Entscheidungsmöglichkeiten, verlangt werden jedoch auch spezifische Kooperationsformen mithilfe neuer Medien.“
3. Platz: Albrecht-Dürer-Schule aus Düsseldorf
mit dem Projekt Across borders with technology –
Travel/tourism and hospitaltity in
Redcar and Düsseldorf
Im Berufsalltag arbeiten die deutschen Schüler in international besuchten Düsseldorfer Hotels, in der Schule arbeiten sie kontextbezogen mit ihren britischen Partner zu Themen wie „Kundenbeschwerden“ zusammen und tauschen ihre Erfahrungen über die europäische Plattform www.etwining.net aus.
Prof. Hugo Kremer sagt: „Der Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler wird eine hohe Bedeutung beigemessen. Alltägliche Aspekte werden ausgetauscht, die curriculare Verankerung ist gewährleistet, so dass erworbene Fähigkeiten vernetzt werden können.“



